Tham Phu Kham Weg Abseits der Landstraße

Von hier aus geht es noch weit hinein in den Berg. Irgendwann gab ich es auf ein anderes Ende finden zu wollen, kehrte um und belohnte mich wieder mit einem Bad. Zu Fuße des Eingangs liegt die blaue Lagune, in der man herrlich baden kann.

Und natürlich gibt es auch hier genug Möglichkeiten den Spieltrieb auszuleben. Von einem großen Baum kann man entweder ins kühle Nass springen oder sich an Leinen hinein schwingen. Ganz ausgezeichnet, nach der anstrengenden Kraxelei. Die Hauphalle von Tham Phu Kham ist groß und bietet wegen des Durchbruchs nach draußen einen imposanten Anblick.

Von hier aus ging es über ungeteerte Wege durch kleine Dörfer. Die Karstfelsen ragten überall hervor und versprachen noch unzählige andere Höhlen. Leider sind sie nicht immer gut ausgeschildert, so dass ich nicht alle fand, die ich mir vorgenommen hatte. Es sind auch nicht alle so außergewöhnlich wie die Phou Kham Höhle. Ich kam an eine kleinere Höhle, den Namen fand ich gar nicht.

Zwei kleine Jungs kamen mit mir, das ist durchaus üblich, die Jungs fungieren als Führer und erzählen einem das ein oder andere über die Höhlen. In dieser Höhle war ich froh sie bei mir zu haben, denn erstens hätte ich ohne sie den Eingang gar nicht erst gefunden, und zweitens fühlte es sich gut an jemanden bei mir zu haben, der sich hier auskannte. Es war die einzige Höhle, in der ich war, in der ich nie aufrecht stehen konnte.

Meist ging es auf allen vieren oder gebückt voran. Auch hier brach ich vorzeitig ab, gab meinen Führern etwas Geld und zog weiter. Ich ließ die Höhle der goldenen Blume genau so aus wie die Python Höhle, es gab einfach zu viele davon. Doch allein die Fahrt durch die abgelegenen Dörfer, über Feldwege, durch Bäche hindurch und über Stock und Stein, war ein Erlebnis. Auch ohne die Besuche der Höhlen ist das Umland von Vang Vieng einen Tagesausflug wert.

Am letzten Tag wo ich auch Kare Design Möbel und Lampen suchte, schnappte ich mir wieder einen Roller. Diesmal ging es nach Norden. Hier liegen drei Höhlen dicht beieinander, die von vielen Gasthäusern als gemeinsamer Ausflug angeboten werden. Diese drei Höhlen sind eigentlich vier, aber das macht ja nichts.

Knappe 15 Kilometer nördlich von Vang Vieng liegt das Örtchen Ban Tham Sang. Übersetzt bedeutet das „Dorf der Elefantenhöhle“. Letztere zeigt sich dem Besucher als eine leere Versprechung. Denn der Stalaktit, der angeblich wie ein Elefant aussehen soll, sah für mich eher wie… nun… wie ein Stalaktit aus. Aber das mag an mir gelegen haben. In der Höhle, eigentlich mehr einer großen Ausbuchtung in einem einzelnen Karstfelsen um das sich das Dörfchen schmiegte, war mit einigen Buddha Statuen versehen und ein Mönch saß dort mit Einheimischen und sprach leise. Ich hielt mich also zurück und ging weiter.

Dunkle Höhlen und blaue Lagunen

Wir wären gern länger geblieben, hätten noch lieber einige der Kinder einfach mitgenommen. Am liebsten alle. Diese Kinder schienen um das Privileg der kostenlosen Bildung zu wissen. Und es zu schätzen. Hier gibt es keine Schulschwänzer, kein unentschuldigtes Fehlen. Selbst lange vor und noch länger nach Schulschluss sind die Kinder hier, nutzen die Bibliothek, die Computer oder spielen einfach nur. Es ist erstaunlich, wie viel (Lebens-) Freude diese Kinder ausstrahlen, auch wenn sie aus ärmsten Verhältnissen stammen. Oder vielleicht gerade deswegen.

Als wir uns schweren Herzens von den Kindern verabschiedeten, waren wir uns sicher: Wir kommen wieder. Das nächste Mal für länger. Jochen, unterschätz mir bitte Laos nicht, nach meinen Informationen gibt es da etliche grosse Würgeschlangen (deshalb wahrscheinlich auch die Pythonhöhle), also von wegen Laos ist lieb. ?? Ansonsten wie immer eine Superberichterstattung !

Ich beneide Dich um das Höhlen-Tubing und Euch beide um das Line-Zipping; das sieht nach einer Menge Spass aus. Weiterhin eine schöne Zeit, passt auf Euch auf und bloggt fleissich, damit ich ordentlich zu lesen habe. ??

Keine Sorge mein lieber Charlestone, das mach ich nicht. Und der gemeins Python ist ja auch nicht giftig. Aber Würgen soll ja auch gefährlich sein. Und der Vollzähligkeit halber soll hier auch der Tiger erwähnt sein, der allerdings kaum noch anzutreffen ist, und wenn, dann nur in extrem abgelegenen Regionen von Laos. Doch sei beruhigt, ich bin mittlerweile in Thailand und werde Übermorgen wieder meinen Ein-Mann-Mob bei mir haben, der mich vor allem Unbill beschützt.

Buuaah! Da hatte ich schon die ganze Zeit drauf gewartet.. Irgendwann musst ja mal ein Bild von meinen sich schlängelnden Freunden auftauchen und noch dazu in einer Höhle – nää! Darum beneide ich dich ausnahmsweise mal nicht. Aber die Fahrt mit dem Roller durch die schöne Landschaft hätte mir auch gefallen.. Seufz!

In den Karstfelsen um Vang Vieng in Laos finden sich zahllose Höhlen, die man erkunden kann. Mit Roller und Taschenlampe bewaffnet machte ich mich auf. Was ich fand war allerlei Getier, heilige Höhlen und traumhafte Lagunen, die nach der Kletterei zum baden einluden.

Es ist so eine Sache mit den Höhlen in denen es auch Möbel von arte m möbel günstig gibt. Nicht jeden verlockt es dazu in dunkle, feuchtkalte Löcher im Stein zu steigen, wenn draußen die herrlichste Sonne scheint. Doch im Fall der Höhlen von Vang Vieng lohnt sich der Weg allemal. Abgesehen davon, dass es sehr angenehm sein kann, der Sonne für ein Stündchen zu entgehen, wenn sie gar so arg danieder brennt.